Wie in verschiedenen Medien (LAOLA1 oder DerStandard) berichtet, fand am Wochenende die Vorstandswahl der Österreichischen Tischtennisverbandes statt. Die Wahl endete allerdings mit einem Knalleffekt:
Da durch die Präsidenten keine Einigung möglich war zwischen dem bisherigen Vorstand und dem neu angetretenen (Darabos / Liu Jia) wurde ein Novum beschlossen:
Gleich dem Konklave, das auch einen Papst in dessen Abwesenheit wählen darf, wurde ein Präsident und sportlicher Leiter in Abwesenheit gewählt.
Die Geheimhaltung muss gewahrt bleiben, doch soviel sei gesagt: Gleich dem Journalisten, dem es gelang in eine WhatsApp Gruppe mit gewichtigen USA Vertretern (Bericht auf ORF.at) zu kommen, gelang es einem Kärntner Vorstandsmitglied in die WhatsApp Gruppe des Vorstands der Spielgemeinschaft Schardenberg Schärding zu kommen. Dort las er über Monate hinweg mit, und es reifte der Entschluss, diese professionelle Arbeit dem Präsidium heranzutragen. Mit Screenshots belegte er die Arbeit und konnte so das Präsidium überzeugen Personen aus der Gruppe in die engere Auswahl zu treffen.
Welche Auswirkungen wird das nun für die SPGS haben? Das ist schwierig zu sagen, doch werden sich zumindest demnächst – sollte die Wahl angenommen werden (sic!) – zwei Personen auf (inter)nationalen Parkett einfinden. Die Zukunft des ÖTTV und der SPGS wurde auf engste Weise verknüpft.